| KANU-COTTBUS.DE

die webseite des esv lok raw cottbus - abteilung kanu

 


Fotos Spreewaldfahrt

Fotos 2005 >

Fotos 2006 >

Fotos 2008 >

Fotos 2010 >

Fotos 2014 >

Fotos 2016 >

Fotos 2017 >

 

 
Kanutouristik
wege finden
Die Internationale Spreewaldfahrt

 

Seit 1977 wird durch unseren Verein die Internationale Spreewaldfahrt organisiert. Zwischen 100 und 35O Sportler nahmen an der jährlich im Oktober stattfindenden Veranstaltung teil. Höhepunkt dabei ist der Orientierungswettkampf. Hierbei handelt es sich um einen Wettkampf der in dieser Form in der Kanutouristik einmalig und vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt ist. Ziel ist es, mit Hilfe einer Spreewaldkarte eine bestimmte Anzahl von Kontrollpunkten aufzusuchen.

Durch einen Vermerk (mit Hilfe einer Lochzange) auf einer Kontrollkarte erfolgt der Nachweis eines gefundenen Kontrollpunktes. Die Strecken haben eine Länge von 12-18 km und es sind zwischen 10 und 12 Kontrollpunkte aufzusuchen. Sieger ist dann die Bootsbesatzung, welche alle Kontrollpunkte in der kürzesten Zeit gefunden hat. Gewertet wird nach Altersklasse und Bootstyp. Im Rahmen des Kanutenballs erfolgt noch am gleichen Tag die Siegerehrung.

Ausschreibung für die 47. Internationale Spreewaldfahrt 2018

Rückblick auf die 46. Internationale Spreewaldfahrt

Termin: 07.10. – 08.10.2017

Anzahl der Teilnehmer: 135

135 Sportler aus 24 Vereinen und aus Ungarn nahmen an der diesjährigen Spreewaldfahrt teil. Davon waren etwa 35 % jünger als 18 Jahre.

06.10 (Freitag) Anreise und keine Wettkampfvorbereitung

Am Freitag wollten die Organisatoren Olaf Großöhmig und Rolf Sturtz die Kontrollpunkte für die Orientierungsfahrt aushängen. Der Sturm Xavier, der tags zuvor auch über den Spreewald fegte, verhinderte das.
Etwa 8 Hindernisse innerhalb der ersten 5 Kilometer, verbunden mit zusätzlichen Umtragungen aufgrund abgebrochener Bäume bzw. heruntergefallener Äste, verhinderte eine ordnungsgemäße Vorbereitung der Wettkampfstrecke. Hinzu kam die Gefahr, dass weitere Äste herabfallen und somit auch für Paddler gefährlich werden könnten.


Umgestürzte Bäume am Südumfluter


Hindernisse auf der Hauptspree

Fazit:
Die Sicherheit und auch ein fairer Wettkampf konnten nicht garantiert werden – die Orientierungswettfahrt musste nach 40 erfolgreichen Jahren erstmals abgesagt werden!

Aber kurzfristig wurde ein "Plan B" aktiviert:
Eine Paddeltour von Cottbus nach Burg. Das bedeutete innerhalb weniger Stunden dies organisatorisch vorzubereiten.
Noch am Freitag wurde festgelegt, dass am Abzweig Nordumfluter eine Mittagspause vorbereitet wird. Entsprechende Materialien waren dafür zu besorgen.
So wurden kurzfristig 150 Bratwürste, Getränke wie Tee, Glühwein Wasser und Apfelschorle gekauft sowie 150 Brötchen bestellt. Auch Grillkohle, Plastikgeschirr, Senf und Ketschup wurden besorgt.
Durch Andreas Schulze und Bernd Leeg wurden Kohlegrill, Gaskocher sowie Töpfe und diverses Zubehör im Bootshaus Cottbus bereitgestellt. Dafür an beide nochmals recht herzlichen Dank!
Gegen 16 Uhr trafen die ersten Teilnehmer der Spreewaldfahrt in Burg ein. Manfred Müller war der Verantwortliche für die Schule und erster Ansprechpartner für die Sportler.

08.10 (Samstag) Cottbus - Burg

Nachdem die Kanuten mit ihren eigenen PKW von Burg nach Cottbus (Großes Spreewehr) fuhren, wurde anschließen auf der Spree bis nach Burg (25 km) gepaddelt.
Dabei wurde u.a. auch der renaturierte Abschnitt von Döbbrick bis Schmogrow (11 km) befahren.
Die 4 neugebauten Sohlgleiten zwischen Skadow und Fehrow wurden mit viel Lob bedacht.
Am Abzweig Nordumfluter erhielten die Teilnehmer Getränke, Bratwurst und die traditionelle Tüte mit Spreewaldgurken. Dafür sorgten die Organisatoren Heike und Jan Gröschel, Manfred Müller, Ralf Hoffmann und Olaf Großömig. Die Stimmung war super. Es gab viel Lob der Teilnehmer für die perfekte Organisation.
Bis auf 2 Regenschauer war das Wetter an diesem Tag auch paddeltauglich.


Mittagsrast am Nordumfluter

Am Kanutenball im Deutschen Haus fand bei toller Atmosphäre eine etwas andere Siegerehrung statt.
Die beiden zahlenmäßig größten Vereine TSG Calbe und PC Wiking Berlin (jeweils 22 Teilnehmer) erhielten beide ein Faß Spreewaldgurken.
Die ungarischen Sportfreunde (9 Teilnehmer) hatten mit 950 km die weiteste Anreise. Die meist jugendlichen Paddler erhielten dafür einen kleinen Wassereimer voller Gummitiere überreicht.
Auch ein Dank mit einem kleinen Präsent verbunden, erhielt der Chef des Deutschen Hauses Herr Fritz Wendig. In den letzten 12 Jahren fand hier 11 Mal der Kanutenball statt.
Es wurde bis nach Mitternacht getanzt und gefeiert.

08.10. (Sonntag) Rundfahrt im Oberspreewald

Am Sonntag wurde eine geführte Fahrradtour durch den Spreewald angeboten. Auf Grund des schlechten Wetters, starker Regen am Vormittag, fiel diese buchstäblich ins "Wasser".
Einige Teilnehmer besuchten noch die Spreewaldtherme bevor dann die Heimfahrt angetreten wurde.

Allgemeine Feststellungen

  • Die Unterbringung erfolgte in der Grundschule in Burg bzw. im eigenen Wohnwagen auf dem Schulgelände. Mit der Unterbringung gab es keine Probleme.
  • Der Kanutenball einschließlich Siegerehrung fand in Burg in der Gaststätte "Deutsches Haus" statt.
  • Etwa 90% der Teilnehmer konnten ihren DKV-Ausweis vorlegen und erhielten eine Rückvergütung in Höhe von 5,00 Euro.
  • Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von: Manfred Müller, Heike und Jan Gröschel, Olaf Großöhmig, Ralf Hoffmann, Hans Schuft, Gabi und Rolf Sturtz.
  • Von den Teilnehmern gab es Dank und Anerkennung für die Organisatoren der Spreewaldfahrt

Den Rückblick auf die Spreewaldfahrt 2017 können Sie sich hier als *pdf-Datei downloaden.

     
 
  Bei Fragen und Hinweisen besteht die Möglichkeit sich direkt per E-Mail an rolfsturtz@gmx.de zu wenden.